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Autismus-Spektrum-Störung

Cool Sein

Autismus-Spektrum-Störung (ASS) – Individuelle Förderung und besondere Bedürfnisse

Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) nehmen ihre Umwelt auf besondere Weise wahr und verarbeiten Reize, Sprache und soziale Signale oft anders als andere. Typisch sind Schwierigkeiten in der Kommunikation und im sozialen Miteinander, ein starkes Bedürfnis nach Struktur und Vorhersehbarkeit sowie intensive Interessen oder besondere Begabungen in einzelnen Bereichen. Die Kinder und Jugendlichen an unserer Schule mit ASS haben in der Regel zusätzlich eine geistige Beeinträchtigung. Das bedeutet, dass sie in ihrer kognitiven Entwicklung, im Sprachverständnis, im Lernen und in der Selbstständigkeit deutlich eingeschränkt sind. Hier zeigen sich häufig stärkere Ausprägungen typischer ASS-Merkmale: eine besonders hohe Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht oder Berührung, ausgeprägte Routinen und Wiederholungsverhalten, Schwierigkeiten mit Blickkontakt und sozialem Austausch, aber auch ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit, Klarheit und emotionaler Verlässlichkeit. Für den Unterricht heißt das: Die Förderung muss ganzheitlich, lebenspraktisch und stark individualisiert gestaltet werden – mit kleinen Lernschritten, klaren Strukturen, visueller Unterstützung und intensiver Beziehungsarbeit. Wir versuchen den Unterricht, die Materialien und Räume so zu gestalten, dass sie übersichtlich, klar strukturiert und reizarm sind. 

Unsere pädagogischen Konzepte orientieren sich dabei an den Stärken und Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes. Dazu gehören u. a. strukturierte Lernumgebungen (z. B. TEACCH), soziales Kompetenztraining, Kommunikationshilfen (z. B. PECS) sowie eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und Therapeuten. Ziel ist es, jedem Kind Orientierung, Verständnis und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben – in einem Umfeld, das Akzeptanz und Teilhabe fördert.