Gewaltprävention


In der AFS gelten fünf übergeordnete Schulregeln, die jede Schülerin und jeder Schüler kennt und befolgen muss. Damit keine Regel in Vergessenheit gerät, findet einmal jährlich eine im Schulkalender festgelegte 'Regelwoche' statt, in der die Inhalte aufgefrischt werden.

Der positive soziale Umgang der Schüler untereinander ist eines der wichtigsten Ziele unserer pädagogischen Arbeit. Dieser wird im normalen täglichen Miteinander erlernt und beim Spielen und Sport treiben geübt.

Aber auch in besonderen Veranstaltungen wie der Regelwoche oder in Präventionstagen von außerschulischen Kooperationspartnern wie Pro Familia (stark machen gegen sexuellen Missbrauch) und der Polizei (Cool sein – cool bleiben) wird die Thematik in den Mittelpunkt gestellt.

Die gewaltfreie Bewältigung von Konflikten wird im Unterricht wie in den Pausen vorgelebt und bei Bedarf thematisiert und geübt.

Für Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Regeln gibt es den von einer Sozialpädagogin betreuten Auszeitraum und das Streitschlichterprogramm der Friedenstreppe.
Im Bereich der Mittelstufe gibt es eine Mädchen- und eine Jungengruppe, in der Stärkung der Ich-Identität, Regeln des Umgangs miteinander und intensive gemeinsame Erlebnisse in besonderer Weise thematisiert werden.


Die Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler wird gefördert durch die Beteiligung in schulischen Gremien wie Klassenrat und Schülervertretung.

Unsere Schule hat im Jahr 2010 an einem durch das Staatliche Schulamt initiierten Trainingsprogramm zu ETEP teilgenommen.
ETEP ist ein EntwicklungsTherapeutisches, EntwicklungsPädagogisches Konzept.

 

 

Suchtprävention

Die wichtigste Maßnahme im Bereich der Suchtprävention ist der Beitrag zu einem positiven Lebensgefühl und einer stabilen Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Dieser Aufgabe stellen wir uns täglich mit großer Hingabe und Intensität.
Weitere Aspekte sind die in diesem gesamten Abschnitt angeführten Themen wie 'gesunde Ernährung', 'Sport und Bewegung', usw. Ein Kind oder Jugendlicher, der Spaß an Spiel, Sport und Bewegung hat, gerne gesund isst und sich angenommen fühlt, ist deutlich weniger anfällig für Genussmittel oder Beschäftigungen mit Suchtcharakter.
Mit diesen Bereichen beschäftigen wir uns intensiv im Unterricht. So werden die Themen 'Essstörungen', 'Alkohol', 'Rauchen', 'illegale Drogen', 'Spielsucht' und 'Computersucht' ab der Mittelstufe in den Klassen je nach Bedarf und Einschätzung der Lehrkräfte behandelt.