Sexualerziehung

Das Prinzip der Normalisierung gilt in besonderem Maße für den Bereich 'Gefühle, Sexualität und Partnerschaft'. Sexualität gehört zu einem 'normalen', selbstbestimmten Leben dazu.
Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler in Erziehung und Unterricht bei der Entwicklung von achtungsvollem Umgang mit beiden Geschlechtern sowie mit eigenen und fremden sexuellen Wünschen unterstützen. Durch sexuelle Aufklärung erschließen sie sich grundlegende Kenntnisse über den weiblichen und männlichen Körper, körperliche Vorgänge und sexuelle Ausdrucksformen. Sie lernen auch die eigene Intimsphäre als Bereich kennen, den sie vor Übergriffen anderer schützen müssen. Sie erwerben Verhaltensmuster, um Bedrohungen durch sexuelle Gewalt begegnen zu können. Die bewusste Wahrnehmung körperlicher Gefühle und Grenzen ist dabei von besonderer Bedeutung. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, auch eigene Tendenzen zu grenzüberschreitendem Verhalten zu erkennen und zu vermeiden. Sie setzen sich kritisch mit ihrer eigenen Geschlechterrolle auseinander. Sie erkennen, dass sie in der Gestaltung von Beziehung und Partnerschaft sowie im Umgang mit der eigenen Sexualität Verantwortung für sich selbst und andere tragen. Sie erfahren ebenso, dass Zärtlichkeit und Liebe in verschiedenen Partnerschafts-modellen gelebt werden kann.